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Historisches „Hundshaus“, Hallein

2015. Für das bestehende Wohngebäude wurde eine umfassende, zeitgemäße Sanierung geplant, die aus den bisherigen fünf Wohneinheiten neun neue Wohnungen schafft. Eine neue Aufzugsanlage verbindet das Eingangsgeschoss mit den Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss. Die Aufenthaltsräume im 3. Obergeschoss werden über in den einzelnen Wohnungen integrierte Treppen erschlossen.
Sechs PKW-Abstellplätze wurden im Bereich der ehemaligen Sudpfanne neu errichtet. Ergänzend besteht im Erdgeschoss eine Garage mit Zufahrt vom Pfannhauserplatz.
Bei der Planung wurde besonders auf die mittelalterlichen Besonderheiten der Substanz geachtet, die harmonisch in die Gestaltung der Wohnungen eingebunden wurden. Die zentrale historische Stiegenanlage blieb weitgehend erhalten, und gut erhaltene Holztramdecken wurden saniert und in die neuen Einheiten integriert.
An der Südwestseite des Gebäudes, ehemals Lagerraum und Teil der historischen Sudpfanne, entstand eine Maisonette-Wohnung mit Wohnbereich im Erdgeschoss und Schlafbereich im Obergeschoss. Eine Terrasse mit kleinem Garten erweitert den Wohnraum Richtung Südwesten. Die Flächen des turmartigen Bestands werden als Küchen genutzt, darüber wird eine Terrasse angelegt.
Die bestehende Veranda wurde saniert und wieder in Nutzung genommen. Dabei wurden auch die originalen Fensterflügel mit teilweise mundgeblasenen Scheiben liebevoll restauriert. Für zwei Wohnungen sind Dachausstiege vorgesehen, die Zugang zu neu errichteten Dachterrassen bieten.